Der Weltgebetstag stand unter dem Motto "Informiert beten - betend handeln".
Im Jahr 2017 hat das Internationale Weltgebetstags-Komitee über die Themen und Länder beraten, die die Liturgie für die Jahre 2021 bis 2025 schreiben sollten. Ohne um die jetzige brisante weltpolitische Lage zu wissen, haben sie für 2024 die Christinnen aus Palästina ausgewählt.
15 Schwestern aus den drei beteiligten Gemeinden gestalteten das Programm aus Lesungen, Musik, Fürbittengebeten und Informationen. Alle Altersgruppen waren vertreten.
Unter anderem wurde eine Dokumentation gezeigt, in welcher die politische Situation im Nahen Osten seit dem Zweiten Weltkrieg erklärt wurde.
Musikalisch wurden die vorgegebenen Lieder von Klavier, Geige und Querflöte begleitet.
Zwischendurch waren die Anwesenden aufgefordert, ihre Wünsche und Bitten für Palästina, Israel und alle Welt zu formulieren und auf weiße Zettel zu schreiben, die dann gefaltet als Flügel für weiße Tauben angesteckt wurden. Ein Teil der Bitten wurde dann noch vorgelesen.
Bei der Kollekte kamen mehr als 400 € für diverse Projekte in Palästina und in Israel zusammen.
Im Anschluss an die Veranstaltung gab es noch Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei zum größten Teil landestypischen Gerichten und Snacks. Hierfür nahmen sich die 47 Akteure und Zuhörer noch mehr Zeit als für die eigentlichen Darbietungen.
Neuapostolische Kirche