Segenswelle über Flintbek

Am Mittwoch, dem 26.06.2024 besuchte Apostel Falk die Gemeinde Flintbek.

Er diente mit dem Bibelwort aus Psalm 34,15:

„Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!

Interessanterweise steht der zweite Teil des Bibelworts auf dem Plakat, das außen an der Kirche als Reaktion auf den Ukrainekrieg hängt.

Die eine Hälfte des Kirchenschiffs war komplett mit Chor besetzt. Es gab auch Unterstützung aus anderen Gemeinden des Bezirks, in denen am Mittwoch kein Gottesdienst stattfindet, so dass es ein machtvoller Chorgesang wurde.

Ohne vorherige Vergebung ist kein Friede möglich.

Der Apostel machte deutlich, dass man sich durch das Bestreben, sich für den Frieden einzusetzen, nicht unbedingt immer Freunde macht, aber man kommt dadurch Gott näher. Deshalb sollte man sich in jedem Fall für Frieden einsetzen.

Priester Hein machte im Mitdienen deutlich, dass, angeregt durch das Chorlied „Mach mich reiner“, aus einem reinen Herzen kein Unfriede entspringt.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls versetzte der Apostel Priester Günther Hein nach fast 36-jähriger Amtszeit in den Ruhestand.

Zur Überraschung und großen Freude der Gemeinde wurde nicht nur die Lücke durch die Ordination von Diakon A. Fischer in das Priesteramt geschlossen, sondern der Amtskörper auch durch drei neue Diakoninnen (B. Felgendreher, R. Hein, C. Treiber) gestärkt. Besonders erfreut war die erste Diakonin L. Felgendreher, die nunmehr nicht mehr die alleinige Diakonin in der Gemeinde ist.

Das Chorlied „Großer Gott, wir loben dich“ mit Querflötenbegleitung machte als Schlusspunkt deutlich, wer der Geber aller guten Gaben ist.

Nach dem Gottesdienst gab es bei einem Imbiss noch die Gelegenheit zu Gedankenaustausch, was auch reichlich genutzt wurde: die letzten Geschwister verließen nach 23:00 Uhr das Kirchengebäude.